Über die Stiftung

Die von Christoph Ludwig Hoffmann 1802 mit 20.000 Reichsthalern in Gold errichtete Familienstiftung hat in ihrem über 200jährigen Bestehen ein wechselvolle Geschichte durchlaufen. Bereits im 19. Jahrhundert wurde nicht nur die Höhe des Stipendiums, das anfangs für ein Vollstudium reichte, mehrfach reduziert aufgrund der stark gestiegenen Zahl von Berechtigten, sondern es wurden deshalb auch die weiblichen Abkömmlinge vom Stipendium ausgeschlossen. Erst 1983 wurde dieser Beschluß revidiert.

Zudem ging im 20. Jahrhundert zweimal das Stiftungskapital durch Inflationen verloren. Es wurde jeweils in geringerem Maße als vorher wieder aufgebaut, so dass heute wieder projektbezogene Stipendien vergeben werden können. Sie sind in angemessener Zeit nach Ende des Studiums zurückzuzahlen.

Als übergeordneter Stiftungszweck ist der Zusammenhalt der heute weit verzweigten Familien zu nennen. Die Klammern sind das Familienbuch (Stammbaum) und die regelmäßigen Familientage.