Gerard zu Besuch in Hannover
Kurzbericht über mein Treffen mit Gerard Calderon am 17./18. März 2025 in Hannover
Wo trifft man sich in Hannover, wenn man sich nicht kennt? - am Reiterstandbild vor dem Hauptbahnhof, auf dem stolz der Landesherr des ehemaligen Königreichs Hannover, König Ernst August „thront“. So traf ich am 17. März auch Gerard, der während seines Aufenthalts in der niedersächsischen Landeshauptstadt im Hause von Joachim Gerstein wohnte und von dort bequem mit der Straßen-/U-Bahn zu unserem Treffpunkt gelangt war.
Den Abend verbrachten wir in der Georgstraße gegenüber dem Opernhaus im Restaurant „Wirtshaus Hannover“ bei gutem Essen und deutschem Bier zu einem ersten Kennenlernen und Gedankenaustausch. Gerard ist ein total netter, völlig unkomplizierter und überaus interessierter junger Mensch, so dass wir gleich einige angeregte und vergnügte Stunden erleben konnten.
Am nächsten Tag trafen wir uns um 13:00 Uhr am Ausgang des hiesigen Zoos, wo Gerard mehrere Stunden verbracht hatte und erstmal in seinem Leben Eisbären live erleben konnte (was er sich auch explizit gewünscht hatte). Wir fuhren von dort direkt zu den Herrenhäuser Gärten, wo wir den Hauptgarten und die von Niki de Saint Phalle farbenfroh ausgestalteten Grotten besuchten. Ein besonderes Erlebnis war eine Ausstellung in der Orangerie, wo wir die Geschichte der Gärten sowie einige schöne Exponate wie eine alte Baum-/Strauchkübel-Transportmaschine besichtigen konnten (vgl. Bild). Leider zeigte sich der Garten im Vorfrühling noch nicht in seiner Blütenpracht, und auch die große Fontäne war noch nicht in Betrieb. Da die Eintrittskarte drei (!) Jahre Gültigkeit hat, kann Gerard den Garten bei einem weiteren Besuch auch noch zu einer anderen Jahreszeit erleben …
Den Nachmittag ließen wir dann ausklingen in der „Ständigen Vertretung“ bei einem zünftigen Essen und einem Glas Kölsch. Zum Abschied gab es dann noch als Andenken ein Glas Honig aus eigener Produktion; Gerard bedankte sich mit zwei schönen Erinnerungen an seine Heimat.