, Henrike und Michael Fügen

Familienbande zwischen Peru und dem Rhein

19.-21.März 2025, Besuch von Gerard bei Henrike und Michael Fügen

Gerard kam aus Hannover angereist, und wir holten ihn am 19. März 2025 in Frankfurt ab, wo wir gleich mit einer kleinen Stadtführung starteten: Von der neu gestalteten Altstadt über das Bankenviertel bis hinauf auf den Maintower, wo wir einen großartigen Blick über die Stadt hatten. Zum Mittagessen ging es ins traditionsreiche „Gemalte Haus“ in Sachsenhausen. Dort probierte Gerard dann den typischen Äppelwoi, den er höflich neugierig trank.

Am Nachmittag ging es weiter in unsere Heimatstadt Wiesbaden. Das prächtige Kurhaus, die russische Kapelle auf dem Neroberg und die eleganten alten Villen beeindruckten ihn sichtlich – eine ganz andere Welt als Lima.

Am nächsten Tag stand das schöne Mittelrheintal auf dem Programm. Erster Halt war Eltville, wo einst der Gründer unserer Familienstiftung Christoph Ludwig Hoffmann lebte und eine Gedenktafel anlässlich des Familientages 2007 an ihn erinnert. Weiter ging es durch die Weinberge zum Niederwalddenkmal und zur sagenumwobenen Loreley, bevor wir auf der anderen Rheinseite gemütlich zurückfuhren.

Zum Abschluss trafen wir uns abends mit meinem Sohn Philipp Scheel (D-15.117A.1) in einer typischen Mainzer Weinstube – ein schöner Ausklang mit gutem Essen, Wein und lebhaften Gesprächen über Familie, Kultur und unsere gemeinsamen Wurzeln.

Gerards Besuch war für uns eine große Bereicherung – nicht nur, weil er ein so netter und aufgeschlossener junger Mann ist und wir mehr über Peru und seine Familie erfahren haben, sondern auch, weil wir gespürt haben, wie lebendig familiäre Verbindungen auch über Kontinente hinweg sein können. Vor seiner Weiterreise mit dem Zug nach Würzburg, wo er meine Cousinen Anne Scheurlen (D-14.116A) und Regine Ortmann (D-14.116B) traf, schenkte Gerard uns nette Kappen mit Lamas, die uns an seinen Besuch erinnern werden. Henrike (D-14.117A) und Michael Fügen.